
Prozessteuerung von Visualisierungen für das Verkehrszentralamt
DISSING+WEITLING architecture hat mit dem Verkehrszentralamt einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, wobei Rambøll als Unterberater die Materialien zur Darstellung der Konsequenzen eines Bahnstreckenausbaus zwischen Ringsted und dem Anschluss an die Fehmarnbeltquerung ausarbeiten wird.
Auftragshintergrund
Das Projekt ist Teil des zwischen Deutschland und Dänemark abgeschlossenen Staatsvertrags über die Fehmarnbeltquerung. Zusammen mit dem Bau einer festen Brückenverbindung sollen die zugehörigen dänischen Landanbindungen – das Straßen- und Schienennetz – ausgebaut werden. Dieser Ausbau umfasst die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Ringsted und dem Anschluss an die feste Verbindung, die Kapazitätserhöhung der Öresundbahn, den Ausbau der vorhandenen Brücken und Tunnel sowie die Errichtung verschiedener Überholstationen und mit Schienen versehener Brücken.
Bereitstellung einer optimalen visuellen Grundlage
Das Projekt wird 2011 Gegenstand einer öffentlichen Anhörung und 2012 einer politischen Stellungnahme sein, weshalb es die Aufgabe von DISSING+WEITLING ist, eine optimale visuelle Grundlage für diesen Entscheidungsprozess bereitzustellen.
"Visualisierungstechnisch handelt es sich um eine komplexe Aufgabenstellung, bei der wir auf unsere Erfahrungen mit dem Entwurf und der Visualisierung von Brücken und anderer Infrastrukturanlagen zurückgreifen können," erklärt Steen Savery Trojaborg, Gesellschafter von DISSING+WEITLING.
Die Visualisierungen werden primär aus einem so genannten Fotomatch bestehen: einer realistischen bildlichen Umsetzung des Projekts auf der Grundlage von Luft- und Geländefotos sowie dreidimensionalen Gelände- und Projektmodellen. Hinzu kommen Pläne, Querschnittdiagramme und reine 3D-Visualisierungen.
Fakten
Visualiserung des Projekts "Fehmarnbelt, dänische Bahnanlagen"
Kunde: Dänisches Verkehrszentralamt (Trafikstyrelsen)
Architekt: DISSING+WEITLING architecture
Unterberater: Rambøll