27. März 2009

Dissing+Weitling in der Architektenauswahl für die Fehmarnbeltquerung

Am 27. März, einen Tag nach der Zustimmung zum Bau der Fehmarnbelt-Brücke durch das dänische Parlament, ernannte die Femern Bælt A/S zwei Arbeitsgruppen, die sich mit der weiteren Planung des Projekts befassen sollen – eine Brückengruppe und eine Tunnelgruppe.

Zusammen mit Cowi A/S (DK), Obermeyer Leonhardt, Andrä und Partner (DE) sowie Flint & Neill Partnership (UK) befinden Dissing+Weitling sich in der Gruppe, die sich mit der Untersuchung der technischen, wirtschaftlichen und umweltmäßigen Aspekte einer Lösung mit Brückenkonstruktion befassen soll.

Die entsprechenden Untersuchungen werden in den kommenden zwei Jahren durchgeführt, worauf die endgültige Entscheidung fallen wird, ob die 19 km breite Meerenge zwischen Fehmarn und Dänemark durch eine Brücke oder einen Tunnel überquert werden soll.

Laut Planung soll die feste Fehmarnbeltquerung – eines der größten Brückenbauwerke der Welt – bis 2018 fertig gestellt sein.

Seit ihrer Auswahl als Architekten für die Storebælt-Brücke 1988 haben sich Dissing+Weitling mit der Teilnahme an mehr als 200 Brückenprojekten in die Weltelite der Brückenkonstrukteure vorgearbeitet. Zu den aktuellen Projekten des Architekturbüros gehören die Stonecutters Bridge in Hongkong – eine Schrägseilbrücke mit der zweitgrößten Spannweite der Welt - sowie die New Forth-Querung in Schottland – das größte Hochbauprojekt in Schottland in neuerer Zeit.

 

 

Ill.: Vorläufige Visualisierung einer Schrägseilbrücke