1971: Gründung von DISSING+WEITLING
Die Geschichte von Dissing+Weitling hat ihre Wurzeln in dem epocheprägenden Architekturbüro, das Professor Arne Jacobsen von den frühen 30er Jahren bis zu seinem Tod 1971 leitete. Hans Dissing hatte über viele Jahre als Büroleiter unter Arne Jacobsen gewirkt, während Otto Weitling als assoziierter Partner für die Projekte in Deutschland zuständig war. So war es nur natürlich, dass beide nach Arne Jacobsens Tod aufgefordert wurden, die vielen, noch nicht zu Ende geführten Projekte abzuschließen. Diese Projekte wurden 1971 zum Grundstein des Architekturbüros Dissing+Weitling.
Internationale Perspektiven
Im ersten Jahr des neuen Büros schloss D+W die noch unter Arne Jacobsen eingeleiteten Projekte ab. Mit dem Bau des Rathauses in Mainz, dem Feriencenter in Fehmarn und der Dänischen Botschaft in London zeigte D+W von Anfang an seine internationale Ausrichtung und Bereitschaft, auch außerhalb von Dänemark tätig zu sein. Somit gewann das Büro bereits 1972 die ersten internationalen Wettbewerbe unter eigenem Namen: das IBM-Center in Hamburgs City Nord und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 in Düsseldorf.
Starke Kooperationspartner
D+Ws Geschichte ist geprägt von vielen langjährigen Verbindungen mit bekannten Bauherren.So hat die Rolle als Hausarchitekten für Novo Nordisk dem Architekturbüro D+W von Anfang an Bauprojekte in der ganzen Welt beschert, wobei zahlreiche Verwaltungs-, Labor-, Produktions- und Industriebauten entstanden sind.Die Zusammenarbeit mit einer anderen gewichtigen Bauherrin, der dänischen Nationalbank, reicht zurück bis 1961, als Arne Jacobsen den eingeladenen Wettbewerb zum Neubau der Nationalbank in der Mitte Kopenhagens gewann. Der erste Bauabschnitt wurde kurz vor Arne Jacobsens Tod eingeweiht, D+W führte danach die beiden verbleibenden Bauabschnitte aus. Diese Zusammenarbeit wurde mit der Planung für die umfassende Renovierung des Gebäudes, den Umbau der Dachterrasse, der Kantine und der Küchenbereiche durch D+W bis 2001 fortgesetzt.1988 wurde D+W die Aufgabe der „beratenden Architekten“ des Dänischen Folketing übertragen – eine Arbeit, die die Neueinrichtung, Renovierung und den Umbau des Parlamentes umfasste.Ein weiteres Beispiel für die gute und lange Bauherren-Kooperation ist die Aufgabe als Hausarchitekten für die Ny Carlsberg Glyptotek, die D+W seit 1987 wahrnimmt.
Brücken für die ganze Welt
Als D+W 1988 als Architekten für die Große-Belt-Brücke ausgewählt wurden, läutete dies ein neues Kapitel in der Firmengeschichte ein. Damals wurde eine eigene Abteilung innerhalb des Büros gegründet, die sich ausschließlich mit dem Design und Bau von Brücken beschäftigte. Somit hatte man sich bei der Einweihung der Grosse-Belt-Querung 1998 schon längst einen festen Platz unter den weltweit führenden Brückenplanern erarbeitet. Diese Position war zwei Jahre zuvor unterstrichen worden, als D+W den bedeutenden Wettbewerb zur Poole Harbour Bridge in England mit mehr als 100 Teilnehmern gewann. Bis heute hat D+W an mehr als 200 Brückenprojekten in aller Welt mitgewirkt.
Hervorstehende Projekte im Stadtteil Ørestad, Kopenhagen
D+W gewann 1994 einen vom dänischen Kulturministerium ausgeschriebenen Wettbewerb zum Neubau der Königlichen Bibliothek in Amager. Die Bibliothek war das erste Projekt des neugeplanten Stadtteils Ørestad im Süden Kopenhagens und erhielt 1996 den prestigeträchtigen japanischen Designpreis „Good Design Award“. Im nördlichen Teil der Ørestad hat D+W seitdem das neue Medienhaus des staatlichen dänischen Fernsehens DR geplant und ausgeführt. Das neue Gebäude beherbergt inzwischen Nachrichtenstudios, Redaktionsbüros, Produktionseinrichtungen, Direktionsbüros, Garagen und Werkstätten. 2006 wurde das Projekt mit dem Solarpreis der Stadt Kopenhagen für die Integration von energiesparenden Techniken ausgezeichnet. In der südlichen Ørestad hat D+W den Masterplan für Copenhagen Towers in Zusammenarbeit mit Foster+Partners entwickelt. Der Gebäudekomplex, der in den kommenden zwei Jahren gebaut wird, bietet Raum für Büro-, Hotel- und Konferenzareale und ist mit einer Fläche von 130.000m2 eines der größten Projekte in der Geschichte von D+W.
Brücken für die ganze Welt
Als D+W 1988 als Architekten für die Große Belt Brücke ausgewählt wurden, läutete dies ein neues Kapitel in der Firmengeschichte ein. Damals wurde eine eigene Abteilung innerhalb des Büros gegründet, die sich ausschließlich mit dem Design und Bau von Brücken beschäftigen sollte und bereits zur Zeit der Einweihung der Grossen Belt Brücke 1998 hatte D+W sich seinen festen Platz unter den weltweit führenden Brückenplanern erarbeitet.
Vor allem der Gewinn des bedeutenden Wettbewerbes zur Poole Harbour Bridge in England mit mehr als 100 Teilnehmern hatte den Anspruch bekräftigt und so war D+W bis heute in mehr als 200 Brückenprojekten in der ganzen Welt beteiligt.
Hervorstehende Projekte in der Ørestad, Kopenhagen
D+W gewann 1994 einen Wettbewerb zum Neubau der Königlichen Bibliothek Amager, der vom dänischen Kulturministerium ausgeschrieben wurde.
Die Bibliothek war das erste Projekt des neugeplanten Stadtteils Ørestad im Süden Kopenhagens und erhielt 2002 den prestigeträchtigen japanischen Designpreis „Good Design Award“.
Im nördlichen Teil der Ørestad hat D+W seitdem das neue Medienhaus des staatlichen dänischen Fernsehens DR geplant und ausgeführt. Das neue Gebäude bietet heute den Rahmen für Nachrichtenstudios, Redaktionsbüros, Produktionseinrichtungen, Direktionsbüros, Garagen, sowie Werkstätten. 2006 wurde das Projekt mit dem Solarpreis der Stadt Kopenhagen für die Integration von energiesparenden Techniken ausgezeichnet.
In der südlichen Ørestad hat D+W den Masterplan für Copenhagen Towers in Zusammenarbeit mit Foster+Partners entwickelt. Der Gebäudekomplex, der derzeit gebaut wird, bietet Raum für Büro-, Hotel- und Konferenzareale und ist mit einer Fläche von 130.000qm eines der größten Projekte in der Geschichte von D+W.